Im Rahmen der Verlängerung seiner Betriebsgenehmigung um weitere 20 Jahre und um die damit verbundenen Anforderungen zu erfüllen, investierte das Unternehmen Peter Müller im Jahr 2025 in die Modernisierung seiner Energieinfrastruktur, insbesondere durch den Bau eines neuen Heizhauses und die Installation einer Holz-Blockheizkraftanlage.
Kraft-Wärme-Kopplung: Erzeugung von Wärme und Strom aus Holz
Im Mittelpunkt des Projekts steht eine Fröling-BHK-Anlage, die Holz in Brenngas umwandelt, das anschließend zum Antrieb eines Motors und eines Stromgenerators genutzt wird.
Diese Technologie ermöglicht es, den Brennstoff so zu verwerten, dass gleichzeitig Wärmeenergie und Strom erzeugt werden.
Die Anlage umfasst insbesondere ein Holzvergasungssystem, eine Gasfilterung, einen Gasmotor und einen 60-kW-Stromgenerator.
Zusätzliche Ausrüstungskomponenten, darunter eine Schallschutzhaube und ein Schalldämpfer an der Abgasleitung, runden die Anlage ab.
Eine auf industrielle Anforderungen zugeschnittene Biomasseanlage
Ergänzend zur Kraft-Wärme-Kopplung sorgt der Fröling Lambdamat mit 750 kW für die Wärmeerzeugung in den Trockenkammern, die Beheizung der Gebäude und die Warmwasserbereitung.
Er wurde für industrielle Anwendungen konzipiert und ist mit einem hydraulischen Beschickungssystem, einer automatischen Zündung sowie einer automatischen Reinigungs- und Entaschungsvorrichtung ausgestattet. Die Rauchgasrückführung trägt zur Optimierung des Verbrennungsprozesses bei.
Die Brennstoffzufuhr erfolgt über ein Förder- und Entnahmesystem, das auf die Lagerung von Holzhackschnitzeln ausgelegt ist. Diese Lösung gewährleistet eine gleichmäßige Versorgung und einen automatisierten Betrieb der Anlage.