Sanierung der Heizungsanlage eines Zentrums für die Betreuung von Menschen mit Behinderung
Im Zuge der Renovierung des Heizsystems im Zentrum für Betreuung von Personen mit Behinderung "Cité de L’Espoir" in Andrimont (Belgien) setzten die Projektautoren auf eine nachhaltige Biomasse-Heizzentrale auf Basis von Hackschnitzeln.
Leistungsstarke Hackgutkessel von FRÖLING
Im Zentrum der Anlage stehen zwei FRÖLING T4e Hackgutkessel mit einer Gesamtleistung von 700 kW. Diese hochmodernen Biomassekessel gewährleisten eine effiziente Verbrennung von Hackgut und tragen, dank des Verzichts auf fossile Brennstoffe, maßgeblich zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei. Die Anlage überzeugt durch hohe Betriebssicherheit, optimale Regelbarkeit und niedrige Emissionswerte.
Effiziente Brennstofflagerung und Austragung
Zur optimalen Brennstoffversorgung wurden zwei Rührwerke mit jeweils 4,5 Metern Durchmesser installiert. Diese sorgen für eine gleichmäßige Austragung des Hackguts und gewährleisten einen störungsfreien Betrieb der Heizungsanlage.
Die Befüllung des Brennstofflagers erfolgt per Kippung – eine effiziente und bewährte Lösung für den Materialeintrag. Zur sicheren und praktischen Abdeckung der Schüttöffnung wurde ein rollbares Bodentor mit den Abmessungen von 5 x 2,4 Metern angeliefert und integriert.
Optimale Wärmespeicherung
Für eine maximale Energieeffizienz wurden drei Pufferspeicher mit jeweils 5.000 Litern Fassungsvermögen installiert. Diese gewährleisten eine konstante Wärmeversorgung, gleichen Lastspitzen aus und optimieren den Gesamtwirkungsgrad der Anlage.
Montage und Inbetriebnahme
Neben der Lieferung der Komponenten unterstützte TSD das Projekt umfassend durch fachkundige Begleitung bei der Montage sowie bei der Inbetriebnahme. Dadurch wurde ein reibungsloser Ablauf sowie eine schnelle und sichere Integration der Anlage gewährleistet.