Errichtung eines Container-Heizwerks für die zentrale Beheizung von 5 öffentlichen Gebäuden
Im Rahmen ihrer Strategie für nachhaltige Energie hat sich die Gemeinde Waimes für die Installation eines modernen und umweltfreundlichen Fernwärmenetzes entschieden, das mehrere öffentliche Gebäude mit Wärme versorgt.
Das Hauptziel besteht darin, fossile Energiequellen schrittweise durch eine zentrale Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien zu ersetzen, dabei lokale Ressourcen zu nutzen und die CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Eine Containerlösung als Ausgangspunkt
Die Konfiguration des Fernwärmenetzes basiert auf mehreren Schlüsselkomponenten:
Nachhaltige Wärmeerzeugung
- Eine zentrale Anlage mit zwei leistungsstarken Hackschnitzelkesseln (2 x 200 kW) sorgt für eine zuverlässige und emissionsarme Wärmeerzeugung. Das Besondere daran ist die Unterbringung in einem Container. Diese modulare Lösung ermöglicht eine freie Gestaltung des Heizraums und bietet flexible Aufstellungsmöglichkeiten.
- Die Brennstoffzufuhr erfolgt automatisiert aus einem Silo mit einem Volumen von ca. 140 m³. Dies garantiert optimale Effizienz und einen unterbrechungsfreien Betrieb.
- Ein Pufferspeicher mit großem Fassungsvermögen (10.000 l) ermöglicht die Speicherung von Überschussenergie und erhöht so die Flexibilität und Leistungsfähigkeit des Systems.
Optimierte Wärmeverteilung
- Die erzeugte Wärme wird über isolierte, an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Leitungsnetze an die verschiedenen angeschlossenen Gebäude verteilt.
- Jedes Gebäude ist mit eine Übergabestation ausgestattet, die eine präzise Wärmeregulierung und eine individuelle Abrechnung entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch ermöglicht.
- Eine Visualisierungssoftware ermöglicht die Fernsteuerung des gesamten Netzes sowie die Verfolgung des Verbrauchs in Echtzeit.