Jedes Jahr markiert der Earth Overshoot Day, ab wann wir mehr Ressourcen verbraucht haben, als die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann.
Für Luxemburger*innen fällt dieser Tag im Jahr 2026 auf den 17. Februar – was bedeutet, dass bereits nach knapp sieben Wochen des Jahres alle erneuerbaren Ressourcen aufgebraucht sind. Ließe die Weltbevölkerung unseren Lebensstil kopieren, wären mehrere (genau genommen 7-8) Erden nötig, um unseren Verbrauch zu decken. Auch Belgien folgt nur wenige Wochen am 11. April.
Die globale Bewegung #MoveTheDate will dieses Datum bewusst nach hinten verschieben – hin zu einem nachhaltigeren, ressourcenschonenderen Lebensstil. Kleine und große Maßnahmen müssen zusammenwirken, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, insbesondere in den Bereichen Energie, Mobilität und Konsum.
Nachhaltige Wärme: ein Schlüssel zur Ressourcenschonung
Ein großer Teil des Ressourcenverbrauchs entsteht durch unseren Energiebedarf – vor allem durch fossile Brennstoffe, die nicht nur begrenzt sind, sondern auch CO₂-Emissionen erzeugen.
- TSD setzt mit seinen Holzheizsystemen auf erneuerbare Wärme. Ein deutlich ressourcenschonenderer Ansatz als klassische Heizsysteme, denn sie nutzen erneuerbare, lokal verfügbare Rohstoffe statt fossiler Energieträger. Das reduziert nicht nur den CO₂-Ausstoß, sondern verringert auch unseren Bedarf an importierten Energieressourcen.
Effiziente Planung der Gebäudetechnik und optimierter Energieverbrauch
Jeder kennt es: Licht brennt in ungenutzten Räumen oder beim Verlassen des Hauses, die Heizung wärmt Räume bei offenem Fenster, .... hier herrscht je nach Gegebenheiten Einsparungspotenzial von bis zu 40%!
- Unsere intelligenten Regelungssysteme passen den Energieverbrauch durch intelligente Steuerungen optimal an den reellen Bedarf des Gebäudes und dessen Nutzer an. Das ist nicht nur komfortabel, sondern senkt vor allem den Gesamtenergieverbrauch (und Ihre Kosten) deutlich.
Wärmenetze und vernetzte Systeme
Wärmenetze, die mehrere Gebäude oder sogar ganze Stadtviertel über eine zentralisierte Wärmeproduktion effizient mit Wärme versorgen, haben nicht nur technische Vorteile.
- Solche Systeme nutzen Energie dort, wo sie gebraucht wird, und minimieren Energieverluste durch dezentrale Einzelanlagen.
- Effiziente Laststeuerung bei Spitzenbedarf reduziert den Brennstoffverbrauch der Gemeinschaft im Vergleich zum Einzelabnehmer.
- Eine zentralisierte Wärmeproduktion senkt den CO2-Emissionen - bei Nutzung von erneuerbaren Energiequellen wie Holz kann dieser gar neutral ausfallen.
Der Earth Overshoot Day ist kein Naturgesetz – sondern ein Ergebnis unseres aktuellen Ressourcenverbrauchs. Um diesen Tag jedes Jahr weiter nach hinten zu verschieben, braucht es Lösungen auf vielen Ebenen.